CHRONIK

 

Die erste bekannte, organisierte „Feuerwehr” geht auf den römischen Kaiser Augustus zurück, der 24 v. Chr. eine entsprechende Wache aufstellte. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand der Feuerwehren vom antiken Rom bis zum Beginn der Neuzeit war der Eimer, der von Hand zu Hand gereicht wurde, um Wasser an den Brandherd zu bringen. Ein weiteres Werkzeug zur Brandbekämpfung war die Axt, mit der man brennbare Materialien entfernte und Öffnungen schuf, durch die Hitze und Rauch aus brennenden Gebäuden abziehen konnten. Bei großen Bränden wurden lange Haken mit Seilen verwendet, um Gebäude niederzureißen und so Feuerschneisen zu schaffen. Nach dem großen Brand von London 1666 gründeten Versicherungsgesellschaften Feuerwehren. Die Regierung beteiligte sich erst 1865 daran, als diese Feuerwehren zur Londoner Stadtfeuerwehr (London’s Metropolitan Fire Brigade) wurden. Die ersten modernen Standards für den Betrieb einer Feuerwehr wurden erstmals 1830 in Schottland ausgearbeitet.

Die Freiwillige Feuerwehr Weilheim wurde am 14.Juni 1876 gegründet. Am 1.Juli 1972 wurde Sie zur Stützpunktfeuerwehr im Bezirk Nord. Grund dafür war die Zusammenlegung der beiden Landkreise Weilheim und Schongau. Mit derzeit 10 Einsatzfahrzeugen leisten die 80 Mitglieder bei rund 60 THL-Einsätzen und 50 Brandeinsätzen sowie knapp 100 Sicherheitswachen ihren aktiven Dienst.